Newsbeiträge: Frauen

Frauen 1: Sieg und Spielabbruch

SV Reitsch – SpVg Eicha 2 11:0 (abg.)
Die Gäste aus Eicha traten den Weg nach Reitsch nur zu acht an. Immerhin konnte somit das Spiel überhaupt angepfiffen werden. Für die SV-Frauen wurde dieses Punktspiel dadurch zu einer lockeren Trainingseinheit, da die Trächerinnen sich nicht einmal wehrten. Selbst nach einem Anstoß hielten sie den Ball nicht in ihren Reihen, sondern spielten ihn freiwillig den Reitscherinnen zu, die dann zielstrebig das Tor berannten um das Leder wieder dort zu versenken. Eichas einziges Ziel war es bis zur Halbzeit auf dem Platz zu stehen, um dann durch eine „Verletzung“ und dem Ausscheiden einer weiteren Spielerin den Spielabbruch herbeizuführen.
In der kommenden Woche steht nun das Topspiel beim 1. FFC Hof 2 an. Dort wird die Reitscherinnen dann eine ganz andere Herausforderung erwarten.

Statistik:
SV Reitsch:
Marie-Christin Stöcker, Marie Holzmann, Linda Querfurth, Aleyna Karatas, Katrin Kittel, Linda Wachter, Anna Schneider, Miriam Müller, Janina-Maria Gröschl, Kristin Rebhan, Natalie Förtschbeck

SpVg Eicha:
Jana Kahlert, Jana Hanke, Miriam Büchner, Svenja Günzel, Sofia Graß, Isabel Raithel, Annalena Raithel, Lisa Langer

Tore:
1:0 Aleyna Karatas (9.), 2:0 Linda Querfurth (10.), 3:0 Katrin Kittel (15.), 4:0 Miriam Müller (20.), 5:0, 6:0 Linda Querfurth (25., 26.), 7:0 Linda Wachter (30.), 8:0, 9:0, 10:0 Linda Querfurth (35., 37., 43.), 11:0 Kristin Rebhan (44.)

Schiedsrichter: Anette Fischer



Frauen 1: hoher Sieg in erstem Rückrundenspiel

FC Eintracht Münchberg – SV Reitsch 0:9 (0:6)

Nach erfolgreich absolvierter Cold-Water-Grill-Challenge am Freitag Abend nach dem Training waren zum ersten Rückrundenspiel am Samstag beim FC Eintracht Münchberg die Füße der SV-Fußballerinnen wieder warm und am Ende stand ein deutlicher 9:0-Auswärtssieg zu Buche. Weiterlesen



Frauen 1: Sieg in Schlammschlacht gegen Michelau

SV Reitsch – FC Michelau 4:0
Bei Dauerregen entwickelte sich zunächst eine zähe Partie ein, in der der SV Reitsch zwar optische Vorteile hatte, aber nicht entscheidend vor das Gästetor vordringen konnte. Eine erste Chance in der 14. Minute wurde geblockt, ehe Kristin Rebhan zwei Minuten später nach einem schnell ausgeführten Freistoß alleine vor der Torhüterin vergab. Doch in der 22. Minute machte sie es besser, als sie von Querfurth freigespielt wurde und den Ball ins lange Eck schob. Im Anschluss kam Michelau stärker auf und verzeichnete auch die ein oder andere Gelegenheit, aber Leonie Knöchel im SV-Gehäuse stand mehrfach richtig und schnappte sich rechtzeitig das Leder. Auch Reitsch konnte nicht erhöhen, so dass man mit der knappen Führung die Seiten wechselte.
Im zweiten Abschnitt hatte Michelau zunächst die Möglichkeit zum Ausgleich, während Reitsch im Gegenzug durch Linda Wachter hätte erhöhen können. Doch beide Male waren die Torhüterinnen zur Stelle. Kurz darauf das 2:0 durch Linda Wachter, als Kristin Rebhan den Ball im 16er zurücklegte, wo Wachter eingelaufen kam, doch der Schiedsrichter, nicht immer glücklich in seinen Entscheidungen, pfiff Abseits. Der Boden wurde immer tiefer und so taten sich beide Mannschaften schwer, ansehbaren Fußball zu spielen. So ergaben sich häufig durch Zufall Torchancen, aber diese brachten auf beiden Seiten nichts ein. Erst gegen Ende der Partie fielen die weiteren Treffer. Einen gut getretenen Freistoß von Linda Querfurth konnte die FC-Hüterin nur abklatschen, genau auf den Fuß von Kristin Rebhan, die gekonnt abstaubte. Mit der 2:0-Führung ging dann alles etwas leichter für den heimischen SV. Nur wenig später war es erneut Rebhan, die zum 3:0 abschloss. Das Spiel endete mit dem schönsten Tor des Tages, als Janina-Maria Gröschl aus 20 Metern einfach mal drauf hielt und die Kugel unhaltbar im Winkel versenkte.
So marschiert der SV nun weiterhin im Gleichschritt mit dem FFC Hof an der Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag bestreitet man dann noch das letzte Spiel des Jahres. Im Duell gegen den Tabellendritten aus Wernsdorf muss man noch einmal alle Kräfte bündeln, um auch auf Platz 1 zu überwintern.

Statistik:
SV Reitsch: Leonie Knöchel, Linda Querfurth, Aleyna Karatas, Katrin Kittel, Linda Wachter (74. Dorothee Schwarz), Anna Schneider, Miriam Müller, Janina-Maria Gröschl, Alisa Köhler, Kristin Rebhan, Natalie Förtschbeck (54. Marie Holzmann)

FC Michelau: Melanie Imhof, Julia Krappmann, Carmen Schmitt, Jennifer Schmitt, Sabrina Gebhardt, Julia Karch, Annika Optiz, Nadine Friedmann, Saskia Dinkel, Melanie Stettner, Nadine Panzer

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Kristin Rebhan (20., 76., 80.), 4:0 Janina-Maria Gröschl (90.)

gelbe Karten: Querfurth, Kittel, Müller, Rebhan / Krappmann, Schmitt

Schiedsrichter: Tobias Gleichmann



Frauen 2: SG bringt sich in den Schlussminuten um den Sieg

Spielbericht SG SV Reitsch / SV Rothenkirchen – SV Bavaria Waischenfeld 2-2

Im letzten Heimspiel der Hinrunde gelang es der SG nicht, die Führung über die Zeit zu bringen.
Die Partie begann auf beiden Seiten vielversprechend. Die Gäste kamen durch Marie Steinbrecher bereits zu Beginn des Spiels auf gute Chancen. Die weit aufgerückte Hintermannschaft der SG hatte Müh und Not, noch rechtzeitig klären zu können. Dennoch steckten die Heimakteurinnen nicht auf und fanden durch gelungene Passstafetten den Weg zu eigenen Torchancen. Obwohl man zu diesem Zeitpunkt schon selbst in Führung hätte gehen können, erzielte Julia Zitzmann in einem Konter das 1:0 für die Gäste (24.). Die passende Antwort der Heimmannschaft folgte schon zwei Minuten später: Franziska Ebert setzte Sandra Neubauer geschickt in Szene, die zum 1:1- Ausgleich traf. Auch Treffer Nummer zwei ging nur zehn Minuten nach dem Seitenwechsel auf das Konto von Sandra Neubauer. Einen langen Abschlag der SG – Keeperin nahm sie sehenswert mit, setzte sich gelungen gegen die Defensive der Bavaria durch und vollstreckte zur 2:1- Führung (55.). Im Folgenden kam es, wie es kommen musste. Die SG war spielbestimmend, erarbeitete sich Chance um Chance, kam aber durch gezielte Konter der Waischenfelder immer wieder in Bedrängnis. Mangelnde Passgenauigkeit und ein schlechtes Stellungspiel besorgten in der 88. Minute den Ausgleich, den man sich im Prinzip selber auflegte. Alles in allem geht die Punkteteilung an diesem Tag mangels genutzter Chancen auf beiden Seiten in Ordnung, wenngleich die SG aufgrund des optischen Übergewichtes den Dreier verdient hätte.



Frauen 1: Moral siegt – Drei wichtige Punkte erkämpft

SV Reitsch – FC Eintracht Bayreuth 3:2 (2:1)

Reitsch startete gut ins Spiel und Kristin Rebhan hatte nach vier Minute bereits die erste Großchance, als sie alleine auf die Torhüterin zulief. Diese parierte im Eins-gegen-Eins allerdings mit einem starken Reflex, bei dem sie sich aber verletzte und kurze Zeit später ausgetauscht werden musste. Danach taten sich die SV-Frauen lange Zeit schwer und machten sich selbst das Leben durch unkonzentrierte Spielweise und fahrlässige Fehlpässe unnötig kompliziert. Der tiefe Boden sollte sein übriges dazu beitragen. Die Gäste aus Bayreuth mit ihren schnellen Offensivspielerinnen lauerten dagegen auf Konter. So auch in der 17. Minute. Einen Fehlpass im Mittelfeld griffen die Wagnerstädterinnen auf und trugen das Spiel blitzschnell nach vorne. Torjägerin Marx machte es besser als Rebhan in der Anfangsphase und ließ Hüterin Leonie Knöchel keine Chance. Bayreuth verlagerte sich anschließend aufs Verteidigen, doch Reitsch kam über die rechte Seite ein ums andere Mal durch. Nur vor dem Tor war man zu ungenau. Nach einer halben Stunde scheiterte Linda Wachter knapp, doch nur fünf Minuten später folgte der fällige Ausgleich, als Katrin Kittel einen sauber getretenen Eckstoß am langen Pfosten einnickte. Wer dachte, Reitsch würde den Gegner nun überrollen, sah sich getäuscht. Die nächste Großchance hatten die Bayreutherinnen, doch die Latte rettete, ehe Knöchel zupacken und die Situation entschärfen konnte. Die Eintracht war scheinbar schon in der Halbzeitpause, als Miriam Müller von hinten einen Alleingang über das gesamte Feld startete, den Ball scharf vors Tor brachte, wo Linda Querfurth einlief und die Kugel zur Pausenführung über die Linie drückte.
Trainer Helmut Eckert fand in der Halbzeitansprache deutliche Worte. Doch umzusetzen vermochte es die Mannschaft an diesem Tag nicht. Weiterhin häuften sich Unkonzentriertheiten, die den Gegner unnötig aufbauten und auch zum Ausgleich einluden. So hatte Marx in der 53. Minute erneut kaum Gegenwehr bei ihrem Treffer. Doch anschließend bäumte Reitsch endlich auf. Die Umstellungen in der Offensive griffen und so erarbeiteten sich Rebhan, Karatas, Querfurth und Kittel einige vielversprechende Gelegenheiten. Nun wurde der Weg auch häufiger über die linke Seite gesucht, wo Kristin Rebhan letztendlich gekonnt ihrer Gegenspielerin davon lief und überlegt ins lange Eck abschloss. So erzielte man 10 Minuten vor dem Ende doch noch den erlösenden Siegtreffer, der die Tabellenspitze zurück brachte. Nun geht es am Reformationstag auswärts im Pokal gegen die SpVgg Ebing, ehe am kommenden Sonntag gegen den 1. FC Michelau erneut ein Heimspiel auf dem Programm steht.

Statistik:
SV Reitsch: Knöchel, Müller, Köhler, Schneider, Förtschbeck, Wachter, Rebhan, Gröschl, Kittel, Karatas, Querfurth
FC Eintracht Bayreuth: Rangosch (12. Matschke), Krämer, Zopf, Murgas, Schubert, Winterstein, Fischer, Schneider, Küfner, Gruber, Marx

Tore: 0:1 Marx (17.), 1:1 Kittel (32.) 2:1 Querfurth (45.), 2:2 Marx (53.), 3:2 Rebhan (80.)

Schiedsrichter: Thomas Gareis (SV Knellendorf)



Frauen 1: SV in Halbzeit 2 in Torlaune

SpVgg Oberkotzau – SV Reitsch 2:10 (1:2)
Der SV Reitsch gastierte am Sonntagmorgen bei der SpVgg Oberkotzau. Die Heimmannschaft versuchte die Gäste durch hartes Anlaufen im Spielaufbau zu stören, was auch lange Zeit funktionierte. So brauchte Reitsch eine gute viertle Stunde, um sich einzuspielen. Nach einigen Halbchancen konnte Kristin Rebhan das 0:1 für die Gäste erzielen. Als man dachte, nun sollte es einfacher gehen, sah man sich getäuscht. Eine Ungenauigkeit in der Reitscher Abwehr konnte Oberkotzau gar für sich nutzen und Amelie Popp schob nach einer halben Stunde zum Ausgleich ein. Reitsch wurde nun zielstrebiger und mit dem Pausenpfiff stellte Rebhan die wichtige Führung für die Gäste wieder her. Direkt nach dem Seitenwechsel führte Linda Querfurth mit dem 1:3 die Reitscher auf die Siegesstraße und der Bann war gebrochen. Die Gäste spielten in Halbzeit zwei flüssiger und schneller. Durch weitere Tore von Rebhan, Kittel und Karatas wurde das Ergebnis bis zur 60. Minute auf 1:6 ausgebaut. Ähnlich wie beim 1:1 konnte Oberkotzau noch einen weiteren Treffer durch Baumgärtner erzielen. Doch die SV-Frauen ließen sich nicht beirren und spielenten bis zum Ende munter weiter. So fielen nun auch die weiteren Tore durch Kittel (2x), Karatas und Querfurth, so dass – wieder einmal trotz Ladehemmung im ersten Durchgang – am Ende mit 2:10 ein zweistelliges Ergebnis verbucht werden konnte.
Am kommenden Sonntag ist nun mit dem FC Eintracht Bayreuth ein wahrer Defensivspezialist zu Gast an der Arno-Kestel-Sportanlage in Reitsch. Da müssen die SV-Frauen von Anfang an ihre sich wohl wenige bietenden Chancen nutzen, um am Ende ebenfalls als Sieger den Platz zu verlassen und die Tabellenspitze gegen den im Gleichschritt marschierenden FFC Hof 2 zu verteidigen

Statistik:
SpVgg Oberkotzau: Sarah Weidlich – Flora Gorzel – Marie Baumgärtner – Janina Welzer – Lena Grünert – Amelie Popp (46. Min Rebecca Winter) – Lisa Degenkolb (66. Min Nicole Köppel) – Nadja Wunderlich – Juliane Fröhlich (46. Min Silvia Michel-Wolfrum) – Ramona Schneider – Tina Merz
SV Reitsch: Leonie Knöchel – Linda Querfurth – Aleyna Karatas – Katrin Kittel – Linda Wachter – Anna Schneider – Miriam Müller – Janina-Maria Gröschl – Alisa Köhler – Kristin Rebhan – Natalie Förtschbeck
Tore:
0:1 Kristin Rebhan (19. Min), 1:1 Amelie Popp (34. Min), 1:2 Kristin Rebhan (45. Min), 1:3 Linda Querfurth (46. Min), 1:4 Kristin Rebhan (52. Min), 1:5 Katrin Kittel (59. Min), 1:6 Aleyna Karatas (60. Min), 2:6 Marie Baumgärtner (70. Min), 2:7 Katrin Kittel (77. Min), 2:8 Katrin Kittel (78. Min), 2:9 Aleyna Karatas (80. Min), 2:10 Linda Querfurth (83. Min)



Frauen 2: SG Reitsch/ Rothenkirchen bleibt im dritten Spiel in Folge ungeschlagen

Spielbericht 1.FC Marktleuthen – SG SV Reitsch/ SV Rothenkirchen
Die SG Reitsch/ Rothenkirchen bleibt im dritten Spiel in Folge ungeschlagen und trennt sich gegen den 1. FC Marktleuthen mit 2-2.
Bereits in der 5. Minute gelang es der Gastmannschaft, durch einen sehenswerten Freistoß in Führung zu gehen. Elena Brummer nahm vom Mittelkreis aus Maß und ließ die Torfrau unglücklich aussehen, die den Ball nicht festhalten konnte. Trotz des frühen Führungstreffers schaffte es die Kaim- Elf nicht, Ruhe in die Partie zu bringen. So stand es schon nach weiteren sechs Minuten 1:1, nachdem sich eine Heimakteurin durch die gesamte Hintermannschaft der SG durchsetzen konnte. Das Spiel wurde im Verlauf immer hektischer, glich mitunter einer Tennispartie. Nach der Halbzeit zeigte sich ein ganz anderes Bild. Wenngleich die SG schon acht Minuten nach Wiederanpfiff in Rückstand geriet, bäumte man sich nun gegen die ballsichere Heimmannschaft auf und zeigte Kampfeswillen. So kam Natalie Puchalla zu einer Großchance, die das Gehäuse nur knapp verfehlte. Die Frankenwälderinnen kamen immer besser ins Spiel und drängten auf den Ausgleich. Dieser gelang in allerletzter Minute der an diesem Tag überragenden Franziska Ebert, die bereits in der ersten Halbzeit ihr erstes Saisontor hätte erzielen können. Nach einem Freistoß behielt sie Übersicht und Ruhe und schob zum 2:2- Endstand ein. Die Tabellenspitze muss man für diese Woche an den TSV Himmelkron abgeben, doch bereits am kommenden Samstag wird man versuchen, gegen die SpVgg Döbra einen weiteren Heimsieg einzufahren. Anstoß ist in Rothenkirchen um 14.00 Uhr.



Frauen 1: Knapper Sieg im Spitzenspiel gegen Ebing

SV Reitsch – SpVgg Ebing

In einem weiteren Spitzenspiel der Bezirksoberliga standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Dennoch war Reitsch die agilere Elf und investierte mehr in die Offensive als die Gäste. So kam Reitsch zu Beginn zu ersten Gelegenheiten, während Ebing nur zaghaft Richtung Heimtor stürmte. Linda Querfurth und Katrin Kittel prüften die Gästetorhüterin, schafften es aber nicht sie zu überwinden. Auch Standards führten an diesem Tag nicht zum gewünschten Erfolg, so dass man nach 45 Minuten torlos in die Kabinen ging.

Es waren gerade fünf Minuten nach Wiederanpfiff gespielt, als die Heimelf nun doch das längst fällige 1:0 erzielte. Ebing brachte das Leder nicht aus der Gefahrenzone und so scheiterte zunächst noch Katrin Kittel an der vielbeinigen Abwehr, doch Linda Querfurth fand mit ihrem Schuss aus der Drehung den freien Weg, erwischte die Torhüterin auf dem falschen Fuß und der Ball trudelte über die Linie. Zehn Minuten später hätte Kristin Rebhan erhöhen müssen, überraschend freistehend ließ sie sich aber die sehr gute Gelegenheit entgehen. Reitsch drängte auf den Ausbau der Führung, doch Janina-Maria Gröschl scheiterte an der Torhüterin ebenso wie Katrin Kittel. Für Linda Querfurth war wenige später der Querbalken im Weg. Kurz vor Schluss hätte sich die fahrlässige Chancenverwertung fasst noch gerächt, als Ebing mit ihrer einzigen großen Torchance in der gesamten Partie nahezu den Ausgleich erzielte. Doch Ersatztorhüterin Christin Stöcker parierte im Eins-gegen-Eins auf der Linie. Wenig später pfiff der souverän leitende Schiedsrichter Timo Fleischmann vom TSV Mönchröden, der auch schon zuvor die Bezirksligapartie der SG gepfiffen hatte, ab.

Wenn auch knapp war der Dreier am Ende auf Grund der höheren Anzahl an Tormöglichkeiten und des optischen Übergewichts verdient. Doch kommende Woche müssen die Reitscherinnen wieder mehr zeigen und ihren gewohnt flüssigen Kombinationsfußball spielen.

 

Statistik:

SV Reitsch: Marie-Christin Stöcker, Marie Holzmann, Linda Querfurth, Aleyna Karatas (46. Anna Schneider), Katrin Kittel, Linda Wachter, Miriam Müller, Janina-Maria-Gröschl, Alisa Köhler, Kristin Rebhan (90. Dorothee Schwarz), Natalie Förtschbeck

SpVgg Ebing: Barbara Plattenberg, Luisa Eiermann (55. Katrin Förner), Lara Trautmann, Anna Schneiderbanger, Julia Hirschberg (82. Lisa Blüthgen), Corinna Diller, Anja Hauenstein, Michelle Schneiderbanger, Nadja Rösch, Svenja Meißner, Hannah Zahn

Tore: 1:0 Linda Querfurth (51.)

Gelbe Karten: Kristin Rebhan (40.) / –

Schiedsrichter: Timo Fleischmann



Frauen 2: Drei Punkte bringen Tabellenführung

SG Reitsch 2 / Rothenkirchen – SV Fortuna Untersteinach 3:0

Die SG übernahm von Anfang an die Kontrolle und spielte zielstrebig nach vorne. Die Außenbahnspielerinnen Annika Müller und Natalie Puchalla wurden immer wieder perfekt in Szene gesetzt und tankten sich bis zur Grundlinie durch. Einzig der entscheidende Pass in die Mitte konnte immer wieder verteidigt werden. Erst in der 17. Minute fand ein gut getimeter Rückpass die Stürmerin Sandra Neubauer. Doch scheiterte sie an der Latte. Doch nur vier Minuten später machte sie es besser und traf zur umjubelten Führung. Der Gast aus Untersteinach wachte nun auf und zeigte nun selbst gefälliges Offensivspiel, doch die Abwehr der heimischen SG hielt stand.

Im zweiten Durchgang war schließlich wieder Reitsch/Rothenkirchen am Drücker und Annika Müller besorgte das 2:0, als die Gäste den Ball nach einem Abschluss von Anna Heuschmann nicht klären konnten, schaltete sie am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Die Heimelf von Trainer Frank Kaim hatte in der Folgezeit weitere sehr gute Gelegenheiten, doch erst in der 79. Minute machte erneut Sandra Neubauer alles klar. Nach einem perfekten Pass durch die Schnittstelle ließ sie der herauseilenden Torhüterin keine Chance und vollstreckte zum 3:0.

Mit diesen neuerlichen drei Punkten dürfen die SG-Frauen nun für mindestens eine Woche auf dem ersten Tabellenplatz rangieren.



Frauen 2: Verdienter Auswärtssieg

ASV Oberpreuschwitz – SG Reitsch II / Rothenkirchen 0:3 ( 0:1 )

In einer Temporeichen Begegnung die vom Anpfiff weg bis zum Schlusspfiff immer spannend blieb, schenkten sich beide Mannschaften nichts. Gleich in der ersten Minute war es Melanie Baumann die einen Schuss auf das Tor der Gastgeberinnen abgab. Den daraus resultierenden Eckball setzte Lisa Marie Schneider knapp über das Gebälk. Zwei sehr gute Chancen gleich zu Beginn die nicht genutzt werden konnten, hätten sich fast gerächt. Freistehend ( 4. Minute ) tauchte plötzlich eine Stürmerin vor unserer Torfrau Franziska Neubauer auf, doch mit einer Glanzparade verhinderte sie einen Rückstand. In der sechsten Minute erneut eine gefährliche Situation für unsere SG, als ein Schuss vor dem Strafraum nur knapp am Pfosten vorbei strich. Die sehr gut organisierte Abwehr um Elena Brummer, Franziska Ebert, Sarah Backer und Jennifer Backer machten es den Stürmerinnen der Heimmannschaft sehr schwer zum Erfolg zu kommen. In der elften Minute nagelte Mittelfeldregisseurin Anna Heuschmann aus ca. 20 Metern den Ball so an die Latte das Erinnerungen an das berühmte Wembley Tor hochkommen lies. Nur dass ihr Ball nicht ins Tor, sondern ins Feld zurück sprang. Der ASV zeigte sich völlig unbeeindruckt und spielte weiter schnurstracks nach vorne. Glück hatte die SG in der 18. Minute, als sich eine ASV Spielerin über links durchspielte und ihr Ball nur um Millimeter sein Ziel verfehlte. Kurz darauf erneut eine Riesen Chance per Freistoß der Gastgeberinnen, doch auch diesmal stellte sich nicht der gewünschte Erfolg ein. Jetzt war wieder unsere SG am Zug. In der 24. Minute war es Annika Müller die gekonnt durch des Gegners Abwehr marschierte, kurz aufschaute, quer legte, doch der Schuss von Sandra Neubauer landete in den Armen der ASV Keeperin. Melanie Baumann zeigte ihre Schussqualität aus ca. 30 Metern, leider fand auch ihr Ball nicht den Weg ins Tor. Ein sofortiger Gegenangriff der Gastgeberinnen machte Franzi N. gekonnt zu Nichte. Eine Szene in der 29. Minute hätte eigentlich als Notbremse gegen den ASV gewertet werden müssen. Sandra Neubauer versetzte ihre Gegenspielerin gekonnt und war schon durch Richtung ASV Gehäuse. Dabei wurde sie unfair von den Beinen geholt was der Schiedsrichter leider nicht erkannte. – Der Schiedsrichter zeigte bis auf diese Szene eine sehr gute Leistung und leitete die Partie souverän – Zwei Minuten später war es erneut Melanie Baumann die mit einem Fernschuss ihr Glück versuchte. Doch die Heimkeeperin schnappte sich den Ball und leitete einen sofortigen Gegenangriff ein. Die aufmerksame SG Abwehr stellte den Gegner jedoch ins Abseits. Hatte man in der 33. Minute noch Glück und können als unsere Torfrau Franzi N. mit einer Bärenstarken Reaktion einen Rückstand verhinderte, so machte man im Gegenzug ( 34. Minute ) den endlich herbeigesehnten Führungstreffer. Mittelfeldregisseurin Anna H. passte gekonnt in die Schnittstelle der Heimabwehr was unsere Stürmerin Sandra N. blitzschnell erkannte. Im hohen Tempo lief sie los, narrte in einem wunderbaren Solo sämtliche Abwehrspielerinnen, gekonnt schob sie unhaltbar zur 1:0 Führung für unsere SG ein. Kurz vor der Halbzeit versuchte Oberpreuschwitz noch einmal alles um zum Ausgleich zu kommen. Zur Freude von uns allen konnten Sie ihre Chancen nicht verwerten. Etwas Glücklich aber verdient ging es mit einer 1:0 Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel bei Flutlicht und leicht einsetzenden Regen waren unsere SG Damen gedanklich noch in der Kabine. Der ASV hätte jetzt sein Tor machen müssen. Keine der beiden Mannschaften schafften es den Ball so zu treffen, dass er ins, oder vom Tor weg geschlagen werden konnte. Nach dem Motto „suchs Balli“ war unsere Keeperin Franzi N. die Einzige, die die Übersicht behielt und das Leder aus dem Gefahrenbereich entfernte. Die Hausherrinnen wollten es nun wissen und drängten mit aller Macht auf den Ausgleich. Reitsch / Rothenkirchen zeigte in der 53. Minute einen klasse Angriff. Eine Passkombination zwischen Annika Müller und Sandra N sprengte die Abwehr der Einheimischen, doch im entscheidenden Moment legte sich Sandra N den Ball etwas zu weit vor, so dass eine Verteidigerin gerade noch klären konnte. Verpasste Anna H. in der 58. Minute nach Vorlage von Sandra N ein Tor selbst zu erzielen, so klappte es in der 60. Minute genau anders herum besser. Diesmal spielte Sie Sandra N gekonnt frei, diese ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete zur viel umjubelten 2:0 Führung. Oberpreuschwitz drückte erneut auf unser Tor doch der Ball huschte erneut am Pfosten der SG vorbei. Selbst ein Freistoß in aussichtsreicher Position für den ASV brachte nichts ein. Zwei Angriffe in der 67 und 69. Minute der Gastgeberinnen konnten mit Glück und Geschick vereitelt werden. Effektiver waren in der 70. Minute unsere SG Mädels. Annika M spielte sich über links durch, narrte zwei Abwehrspielerinnen und schoss den Ball quer vors ASV Gehäuse. Die zuvor eingewechselte Gizella Ehrhardt spritzte dazwischen und lenkte das Leder mit der Fußspitze entscheidend zum 3:0 über die Linie. Selbst jetzt gab es für den ASV keinen Grund aufzustecken. Ein Lattenknaller in der 73. Minute wäre der längst verdiente Anschlusstreffer für den ASV gewesen. Selbst eine Schlussoffensive der Einheimischen brachte nichts mehr ein. Unsere Torfrau Franzi N glänzte auf ganzer Linie und war der Fels in der Brandung. Unsere SG Mädels waren alle immer voll bei der Sache und setzten die besprochenen Vorgaben in die Tat um. Oberpreuschwitz war ein sehr spielstarker Gegner, der bei besserer Chancenverwertung durchaus gewinnen hätte können. Unsere Mädels waren heute einfach effektiver und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, die von Anfang bis Ende das hohe Tempo mitgehen konnten.