von Philipp Beetz | www.anpfiff.info
Nach einer langen Durststrecke von sieben sieglosen Spielen ist dem SV Reitsch letzte Woche das heiß ersehnte Erfolgserlebnis gelungen. Ob der eingeschlagene Weg bestätigt werden kann, wird sich am Sonntag zeigen, wenn man beim FC Gehülz zu Gast ist.anpfiff erkundigte sich bei SVR-Trainer Hans-Dieter Spindler über die momentane Verfassung seiner Mannschaft und die bevorstehenden Aufgaben…
Trendwende beim SVR ?!

SVR-Trainer
Hans-Dieter Spindler
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Ein überzeugender 3:0-Heimsieg gegen den FC Unter-/Oberrodach sollte es letztendlich sein, der die, bis dahin anhaltende, Negativserie beendete und die Anhänger der Rot-Schwarzen nun auf mehr hoffen lässt. Auch der Trainer fand fast ausschließlich lobende Worte für den Auftritt seiner Jungs: “Das war ein sehr gutes Spiel von meiner Mannschaft. Kampf und spielerisches Element haben gestimmt.” Dass der SV Reitsch überhaupt um den Klassenerhalt kämpfen muss, führt er nicht zuletzt auf die Phase vor der Winterpause zurück, in der viele Stammkräfte ausgefallen sind. “In dieser Zeit hatten wir personell richtig Probleme. Es fehlten teilweise bis zu vier oder fünf Spieler, deren Ausfall einfach nicht zu kompensieren ist.” Dazu kommt noch das berühmte Quäntchen Glück, dass den Abstiegskandidaten, wie bekannt, nicht immer hold ist.
Nötige Qualität ist vorhanden
Allerdings zeigt sich Hans-Dieter Spindler überzeugt vom Potential seiner Truppe und sieht dem Abstiegskampf zuversichtlich entgegen. “Wenn die Mannschaft komplett ist, können wir mit fast jedem Gegner mithalten. Ich hoffe, dass wir an die Leistung vom vergangenen Wochenende anknüpfen können und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt eingefahren werden.” Der nächste Schritt kann am Sonntag gegen den drittplazierten FC Gehülz gemacht werden. Ein denkbar schweres Spiel, das die Reitscher vor der Brust haben. Dessen ist sich auch der Trainer bewusst, der mit einem Punkt gut leben könnte.
Hier noch Gegner, jetzt aber Mannschaftskameraden: Swen Woltmann (links) und Daniel Grünbeck (rechts) sollen den SV Reitsch gemeinsam zum Klassenerhalt verhelfen.
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Schuhe putzen
Dass es am kameradschaftlichen Zusammenhalt der Mannschaft nicht mangelt, zeigt unter anderem die Story, dass Youngstar Dominik Müller nach seinem ersten Treffer für die Reitscher, wie versprochen, die Fußballschuhe des gesamten Teams geputzt hat. Ein Szenario, gegen das bestimmt kein Reitscher was einzuwenden hätte, würde es sich am kommenden Wochenende wiederholen…